Anschließend ab circa 24 Uhr Dubstep-Party: SUB:URBIA
featuring
APPLEBLIM (Skull Disco/Apple Pips/Bristol, UK)
Mr Kwest (Pro Vinyl/Dubstepdigest)
Infos dazu gibt es hier
Phil Fill:
Früh übt sich. Bereits im zarten Alter von zwölf Jahren hat Phil Fill als Frontmann einer
rotzfrechen Punkband die heimischen Schulfeten unsicher gemacht. In den nächsten vier
Jahren wechselte er vom Mikrofon ans Schlagzeug. Mit facettenreichen Drum 'n Bass-, Hip-
Hop- und Clubbeat-Projekten wie z.B. beatclub21 (Infracom 2002) blieb er an seiner
Schießbude immer am Puls der Zeit. Seit 2005 schmiedet der studierte Schlagzeuger
(Hochschule für Jazz- und Popularmusik, Mannheim) in seinem Heimstudio eigene
Kompositionen, und beginnt seine Sängerqualitäten neu zu entdecken. In ausgedehnten
Nachtschichten trommelt, dichtet und bastelt er in seinem Mikrokosmos farbenfrohe, funkelnde
Ideen zu einer abwechslungsreichen, lebendigen Produktion zusammen. Die rollenden
Grooves liefern den Tanzteppich während fette Basslines, gefolgt von blubbernden Retro-
Orgeln in Phil Fills Elektrofunk-Disco die Fußbodenbeleuchtung zum Flackern bringen. Mit
clever inszenierten Bläsersätzen und glitzernden Synthiemelodien setzt der Self-madeproducer
den vielseitigen Arrangements die neonfarbene Leuchtkrone auf. Phill Fill erobert die
Bühne und ist der lebende Beweis dafür, dass Drummer nicht immer die zweite Geige
spielen. Mit dem charmanten Live-Programm ist der Schlagzeuger zurück am Mikrofon und
liefert mit einer modernen Mixtur aus Funk, Elektro- und Jazzelementen eine Performance, die
zum Tanz auffordert. Mit im Gepäck sind Schlagzeuger Michael Grabinger , Alex Grube am
Bass und Lars Cölln an der Gitarre.
Kaye Ree & Band:
(Quelle: laut.de) Da sich ihr künstlerischer Ausstoß auf internationalem Niveau bewegt, fühlt sich Kaye-Ree erst befriedigt, wenn man auch international über sie spricht. Zu Recht! Denn ihr Erstling legt ein astreines Neo Soul-Fundament, auf dem eine steile Karriere kein Problem darstellen sollte.
Schon ihr Name fließt wie Honig über die Zunge. Vom Cover blickt uns eine aufregende Schönheit an und die Musik zaubert unweigerlich ein Lächeln in die Seele. "Kaye-Ree ist eine visuelle Illustration des Wortes 'neu'", erläutert Felix Justen, Kaye-Rees musikalischer Partner, den Fantasienamen.
Acoustic Soul von allerhöchster Güte, der auf Augenhöhe agiert mit den seelenvollen Songs ihrer Konkurrentinnen, allen voran Asa und India Arie, präsentiert Kay-Ree auf "Endless Melody". Als endlos entpuppt sich dabei nicht nur ihr Melodienreichtum, sondern auch das Begehr, das Debüt der Frankfurter Sängerin immer und immer wieder zu hören.
Erykah Badu, Jocelyn B. Smith, Elisabeth Withers und Ani Di Franco besuchen im Verlauf der knapp einstündigen Spielzeit das Kopfkino und sogar Nneka schaut auf einen Sprung vorbei. Alles natürlich vor dem geistigen Auge, denn als zu vielseitig, zu bunt und zu eigenständig erweist sich Kay-Rees Output, um mit einem Querverweis hinreichend beschrieben zu werden. Kaum fühlt man sich an jemand erinnert, verblasst der Gedanke auch schon wieder. An seine Stelle tritt Kay-Ree. Übrig bleibt nur sie selbst und ihre Musik.
Mit Neo-Soul ist sie stilistisch zwar gut gerahmt, doch auch Singer/Songwriter-Pop will in der File-Under-Kategorie aufgeführt werden. Während die Beats und die Produktion auf den R'n'B verweisen, bezieht sich die harmonische und melodische Ausführung auf den Soul, die Kompositionen und Arrangements orientieren sich indes am Adult Contemporary-Format. Beste Voraussetzungen also, um als ernsthafte Künstlerin wahrgenommen zu werden.
Zu Recht bezeichnet deshalb soulsite.de das Debüt von Kaye-Ree als "Omen für ihre Musikkarriere, in der sie die Brücke zwischen alt und neu bildet. Mit den Texten ihres Lebens, der Stimme ihrer Seele und den Rhythmen ihres Herzens erlaubt sie es, uns jung zu fühlen, erfrischt und frei!"