Do

19.02.2009

Einlass 20.30 Uhr

Beginn 21 Uhr



AK: 7 €
 

Indiepop

Cargo City, Suport: Julia A. Noack

Hinter Cargo City steht Simon Konrad, der nach der Auflösung seiner Indie-Rock-Band "Siamese" solo weitermachte. 2006 hatte Simon ein paar rein mit akustischer Gitarre und Gesang aufgenommene Songs auf Myspace gestellt und erhielt innerhalb kurzer Zeit unerwartet großes und positives Feedback. Der Produzent Ralf Hildenbeutel (Sven Väth, Laith Al-Deen, Schallbau) war sowohl von den Songs als auch von Simons Stimme sehr angetan und sie nahmen kurzerhand die ersten Songs auf. Es entwickelte sich schnell ein eigenständiger Mix aus akustischen und elektronischen Elementen. Die 2007 veröffentlichte EP "When I Sleep...", erhielt auf Anhieb bemerkenswert gute Kritiken von der Musikpresse. Wie klingt Emotionalität ohne Pathos? Was wäre Melancholie ohne Lamento? Cargo City setzt Kontraste wo es sinnvoll ist und bewahrt Homogenität, wo Brüche stören würden. Euphorisches steht im Wechsel mit Nachdenklichem, doch bei allen Titeln stehen das Gespür und die Verliebtheit in Emotionalität und Melodien im Vordergrund. Die Songs erzählen von alltäglichem, von zwischenmenschlichem, von Freundschaft oder Liebe. Durch die charakteristische Prise an Metaphern haben die Texte jedoch eine eigene, individuelle Würze. Die bittersüß-melancholischen Akustiksongs sind garniert mit elektronischen Elementen. Piano, Gitarre und Xylophon treffen auf Synthies und Elektro-Samples. Die Beats gehen in die Beine, die Gitarren gehen ins Ohr, während Stimme und Melodie ungebremst auf's Herz zurasen. Simon Konrad hat sich der einzig wahren Sache verschrieben, für die es sich lohnt weiterzumachen: Der Musik.
 

"Es scheint ein guter Jahrgang zu werden für Englisch singende Singer/Songwriter aus Deutschland. Piano-plus-Gitarrenwolklang, bei dem teilweise aus der Not (kein Schlagzeuger) eine Tugend (ein charakteristischer Drumcomputer-Sound) gemacht wird." (Musikexpress)
 

Julia A. Noack:
 

"Seit nun zwei Jahren mischt die Ex-Kölnerin Julia A. Noack die Singer/Songwriter-Szene Berlins auf, jetzt gibt es ihre Songs auch kompakt gepresst. Julia A. Noacks Musik lässt sich in keine Schublade stecken. Man hört die folkigen Wurzeln, die Indie-Einflüsse, den Pop, und in ihrer unverwechselbar klaren Stimme auch einen Anteil Modern Country. Ihre Songs sind verspielt, melancholisch, kraftvoll und immer zutiefst persönlich. Songs, die einen so schnell nicht wieder loslassen: Man summt sie auf dem Nachhauseweg, legt sich mit ihnen schlafen und hat sie morgens unter der Dusche wieder auf den Lippen. "Julia Noack hat Geschmack: Alleine das Booklet zu ihrer CD ,Piles & Pieces' ist schon absolut gelungen, hat Flair, schafft Atmosphäre. Erster Höreindruck: Das ist die Platte, die ich mir von Maria McKee seit zehn Jahren wünsche. […] Ihr Singer/Songwriter-Ansatz [...] hat seine absoluten Stärken in den ganz ruhigen Momenten, in denen man diese Stimme, eine Gitarre und irgendwo dahinter eine Farben gebende Band hört. In diesen Momenten kann Julia N. dich berühren, deine Stimmung ändern, Sehnsucht erzeugen, Hoffnung geben, Grinsen zaubern - und das ist 'ne Menge" (Gitarre & Bass)