Di

10.02.2009

Einlass 20.30 Uhr

Beginn 21 Uhr



AK: 7 €
 

Indiepop aus New York

Creaky Boards, Support: Boo Hoo

Nachdem Andrew Hoepfner 2004 seine Heimat Michigan und das Indiepopkollektiv Saturday Looks Good To Me verließ, um nach New York zu ziehen, startete er das Projekt Creaky Boards.
 

Schon der Titel seines aktuellen, im November 2008 erschienenen, Albums "Brooklyn is Love" spricht Bände.
 

60er Jingle-Jangle mit Beach Boys inspiriertem Gesang trifft auf den Punk aus Andrews Jugendjahren und bildet den Klang des Anti-Folks seiner neuen Heimat.
 

Neben dem leichtem Hang zur Broadway-Theatralik des Debütalbums "Where Is The Sunshine?" spürt man auf "Brooklyn Is Love" noch stärker sein geniales Gespür für eingängie Schwoofpopmelodien.
 

Die durch chronische Handschmerzen verursachte jahrelange Zwangspause, hielt ihn nicht davon ab, mit Phoebe Kreutz und Ching Chong Song, Freunde aus der New Yorker Antifolkszene, schon im Mai 2008 Europa inklusive Deutschland zu bereisen. Solo begeisterte Andrew die Zuhörer mit seinen Glockenspiel- und Laptoparrangements, zu finden auf seiner Tour EP "Grey Seeds". Schnell wurden die alten Kontakte wieder ausgegraben, die Band wieder belebt, sodass wir schon im Januar/Februar in den Genuss der vollen Bandbesetzung kommen werden.
 

Aufsehen erregte das auf Youtube sich rasend verbreitendes Video in dem Andrew Hoefner behauptet Coldplay hätten den Titelsong ihres neuen Albums Viva la Vida bei ihm geklaut. Angeblich war Coldplay Sänger Chris Martin im Oktober 2007 bei einem Gig der Creaky Boards und hörte dort "The Songs That I Didn't Write". Coldplay hat diese Anschuldigung dementiert. Chris Martin sei zu dem Angegebenen Zeitpunkt in London gewesen und außerdem habe Viva la Vida schon sieben Monate vor dem betreffenden Datum als Demo existiert.
 

Boo Hoo Indie-Folk-Kammer-Pop aus Frankfurt/Main:
 

Das aktuelle Album Hypermarché (2008) klingt als trügen Cartoon Ameisen Simon & Garfunkel Hits zu einem Picknick im Supermarkt. Biographisch macht dieser Vergeleich durchaus Sinn: der 1984 geborene Boo Hoo aka Bernhard Karakoulakis wurde in einem Supermarkt aufgezogen und lebt noch heute zwischen Milch-, Nudel- und Hundefutterregalen, wo er Songs auf seiner Gitarre „George Clooney“ schreibt, die er dann mit Theo Krieger, Frankfurts kreativstem Musikproduzenten in dessen Studio aufnimmt.
 

Zwischen Inventur und Schlussverkauf war Boo Hoo im letzten Jahr zudem mit der Aufnahme diverser Cover Versionen beschäftigt, um seinen Lieblingssongs von Weezer über Tomte bis Bob Dylan die Ehre zu erweisen, und so seine Fans auf der Boo Hoo Myspace Seite wöchentlich mit seinen eigenwilligen Interpretationen zu erfreuen. Ansonsten ist Boo Hoo auf Konzerten von Hamburg bis in die Schweiz; auf Kollaborationen und Remixe mit/von befreundeten Künstlern aus dem ganzen Internet zu sehen und zu hören. Außerdem verlor er jüngst den letzten Milchzahn und Hypermarché wurde in der Kultsendung „X-Rotation“ auf Radio X mit dem Titel Platte des Jahres 2008 geadelt.