Präsentiert von Musikexpress, ByteFM und Laut.de
Obgleich Diagrams als Name in der Musiklandschaft noch nicht lange kursiert, verbirgt sich hinter den Klängen dieses musikalischen Unterfangens etwas unheimlich Warmes und Vertrautes. Spätestens bei den ersten Stimmen der selbstbetitelten Debüt EP wird die Vertrautheit konkreter. Schließlich ist Diagrams das neue Projekt von keinem
geringeren als dem ehemaligen Tunng Songwriter und (Co-)Frontmann Sam Genders. Geht es um Phantasie und Ideenreichtum, so sind die Bezüge zur einst mit Mike Lindsay gegründeten experimentellen Folkband nicht ganz fern. Minimalistische Popnummern, gestrickt aus Effekten, programmierten Beats, dem Funk frönenden low-key Grooves und
Synth-Bässen erinnern an Künstler wie die Super Furry Animals, Hot Chip, Metronomy oder Peter Gabriel. Die verspielte Elektronika und Genders’ Songwriting harmonieren gut.
Diagrams’ Debüt EP wurde vom NME bereits mit Lob bedacht und der erste Auftritt als Band gilt als eines der Highlights des diesjährigen End Of The Road Festivals in England. Obwohl Diagrams Genders’ Soloprojekt darstellt, expandiert es live zu einer neun(!)- köpfigen Formation, welche ein ekstatisches Set aus reichhaltigen Melodien und klaren Pop Schätzen auffährt. Das Debütalbum "Black Light" erschien im Januar 2012 auf Full Time Hobby (Tunng, Timber Timbre, School of Seven Bells) und besticht durch versiertes Songwriting und eine glasklare Produktion gemeinsam mit ex-Moloko Produzent Mark Brydon.
Hier ein paar Stimmen zur Band:
"Broadcast remapped by James Blake” NME
(...) jetzt startet Genders nicht nur sein Soloprojekt Diagrams, er veröffentlicht auch gleich ein Debüt, das jede Veröffentlichung der Exband in den Schatten stellt. "Black Light" wäre auch als Tunng-Album durchgegangen, hätte Genders seine Kompositionen nicht mit verspielter Elektronik veredelt, die an Bands wie Metronomy und Hot Chip erinnert. Vor allem aber hat er unwiderstehliche Songs." (Kulturnews 01/12, "Platte des Monats")
"Auf 'Black Light' verknüpfen sich Indietronic, Electro- und Prog-Pop sowie eine Art Northern Soul zu einem vielschichtigen Organismus, indem man sowohl Genders' Einfallsreichtum als auch die Herkunft von Produzenten Marc Brydon erkennt – Brydon war eine Hälfte des Electro-funk-Duos Moloko." (Rolling Stone 01/12)
"Die sanfte Stimme erkennt man wieder, doch das Backing hat sich vollkommen gewandelt, statt zirpender Gitarren und brüchiger Elektronik setzt Genders auf zarte Melodien, hübsche Harmonien und einen milden Funk-Groove. Manchmal muss an José González Band Junip denken, manchmal gar an Crosby, Stills & Nash. In der zweiten Hälfte wird "Black Light" allerdings verstiegener, die Rhythmen sind komplexer, die Vocals spleeniger. "Antelope, bester Song der Platte, könnte fast als TV On The Radio-Stück durchgehen." (Rolling Stone 01/12, 3.5 out of 5)
"Lieder mit Melodien, die gemacht sind, um von Herz zu Herz zu springen." (Visions 01/12)
www.diagramsmusic.com
www.facebook.com
www.musikexpress.de
www.rollingstone.de