Sa., 03.03.2012 
ION JAVELIN (ex. Moskwa TV)

Einlass: 20:30 | Beginn: 21:30 | AK: 12.00 EUR | VVK: 9.00 EUR Vorverkauf


Anschließend: "The BETTer 80ies Party" Evangel & Midge präsentieren die Hits aber auch Raritäten aus den 80ern. Von Pop bis Rock zu Wave und Electro wird für jeden der die 80er liebt etwas dabei sein.

Sie sind wieder da! Kopf und Stimme des deutschen Techno-Kult-Acts Moskwa TV: Sänger und Songwriter Ion Javelin hat nun in enger Zusammenarbeit mit Andreas Velte und Christian Walter [Fruit, Inhaber des Klanghouse-Studios (Nils van Gogh, Mundstuhl, Automanic u. a.)], Paul-Alexander Schulte [Earth Nation, Vorsprung durch Technik, Winson, Laith Al-Deen, DAF, Silicon Funk] und Mike Burn [Mike Burn & Friends, The Mabuse Project (mit Kai Eckhardt, Sean Rickman & David Haynes), Burn/Hewer/Iorio (mit Mark Hewer & Daniel Iorio) u. a.] das Art Pop-Album Time for Change fertiggestellt, das im Vergleich zu den früheren Moskwa TV’s reifer, vielfältiger und einfach geiler geworden ist, ohne dabei jedoch zentrale Merkmale gerade des letzten Moskwa-Albums ’Javelin’ missen zu lassen: spannungsreiche, ausgeklügelte Kompositionen, charismatischer, in den Refrains oft mehrstimmiger Gesang, fein abgestimmte, lebendige Arrangements, die ab und an Platz für (auch akustische) Soli lassen, phantasievolle Soundlandschaften sowie anspruchsvolle Texte mit psychologischen, politischen und philosophischen Bezügen.

Abgesehen von den lupenreinen Electro-Pop-Titeln THERE IS SOMETHIN’ und BEING BOILED, einem dynamischen, originell arrangierten Cover des Human League-Klassikers in straight-housigem Beat, sowie einem weiträumig angelegten, von elektrischen Gitarren dominierten und durch den fretless Bass Kai Eckhardts [Stanley Clarke, Billy Cobham, John McLaughlin] zusätzlich angetriebenen Track (LOSE MYSELF), der aus einer Kollaboration zwischen The Cure, Japan und Tears for Fears hervorgegangen sein könnte, bewegt sich der Longplayer mal in lounge-liken (THE ABILITY TO CHANGE, A PLACE IN THE CITY), mal in minimalistisch-elektronischen (PARANOIA, GENERATOR X.O.7/8) Gefilden, um sich andererseits romantisch & soundtrackartig (LET HER GO) oder ungestüm electro-ravig mit Anklängen an die Chemical Brothers und Underworld, jedoch poppiger, songorientierter ((WE SHOULDN’T) TAKE A CHANCE) zu präsentieren. Ferner ist ein abgefahrenes, leicht darkwavig eingefärbtes Duett (WALKING THROUGH THE RAIN) mit Antje Schulz [In strict Confidence, Chandeen, Spin spin Sugar] zu hören. Abgerundet wird der Longplayer mit dem bisher unveröffentlichten Bonus Video-Track PULSING ADRENALINE, der dem Song-Zyklus von Javelins letztem Album ‘Broken Surface’ (in Zusammenarbeit mit Harald Löwy [Chandeen]) entstammt und in seiner Mischung aus Experimental-, Ambient-, balladesken sowie jazzigen Elementen die ungewöhnliche musikalische Vielfalt des Albums um ein Weiteres bereichert.

Time for Change ist ein missing Link für Jeden, der an ideenreicher und intensiver, vorwiegend auf synthetischen Klangerzeugern basierender, aber dennoch organischer Musik interessiert ist und einen klaren Gesang mit unverwechselbarem Timbre schätzt, der in einem gedachten Stimmenkosmos dem Sternbild des reflektierend-kontrollierten, dabei gleichwohl stark emotionalen Einzelgängers zuzuordnen wäre, irgendwo zwischen Gahan, Sylvian, Heppner, Hutchence, le Bon und dem frühen Ferry.

Gerade aufgrund des bereits seit einigen Jahren konstant anhaltenden 80er-Revivals [IAMX, Heaven 17, Duran Duran, Hurts, Wolfsheim, De/Vision, Air etc.] dürften sich auch jüngere Hörer mit einem Gespür für exquisiten, elektronisch basierten Pop stark in der Musik Ion Javelins wiederfinden.

Neben Songs aus dem neuen Album ’Time for Change’ werden Ion Javelin und seine Band auch Stücke aus den vergangenen Dekaden performen, von denen manche bis heute unveröffentlicht sind.

Pressestimmen:
... 'Time for Change' hingegen ist geeignet und wohl auch so gedacht, Javelins Ruf als einen der großen, oft verkannten deutschen Songschreiber, Sänger und Produzenten zu restaurieren. Dass der Longplayer auf dem Mini-Indie World Music Café erscheint, sagt mehr über den Zustand der heutigen Tonträger-Industrie aus als über Javelin.(KEYS)

"Vergleiche zu solchen musikalischen Einzelgängern wie David Sylvian oder Bryan Ferry sind nicht allzu weit hergeholt, im Timbre der Leadstimme finden sie sich wieder wie auch in der lässigen, zuweilen leicht dekadent wirkenden, intelligenten Handhabe der Kompositionsanlagen. ..." (Sonic Seducer)

"... Ein spannungsreiches, toll produziertes, elektronisches Pop-Album, welches ausgeklügelte Arrangements bereit hält und einen hohen Suchtfaktor besitzt!" (ELEKTRAUMA)

www.ionjavelin.com
www.youtube.com